JÖRG WEBER

Was verstehst Du/Sie unter fairem und nachhaltigem Wirtschaften?

Bei dieser Art des Wirtschaftens werden weder Menschen und Tiere, noch der Boden und unsere überlebenswichtigen Ressourcen belastet. Bei fairem Wirtschaften steht der Mensch unabhängig seiner Rasse, Geschlecht oder Hautfarbe im Mittelpunkt – nicht das Kapital. Dies ist Mittel zum Zweck, aber nicht Selbstzweck.

Was ist das wichtigste menschliche Bedürfnis, das in der Wirtschaft Berücksichtigung finden sollte?

Fairness, Schutz und Sicherheit ist ein Bedürfnis, das in der Wirtschaft Berücksichtigung finden sollte. Aber vor allem sollten Menschen nicht des Geldes wegen arbeiten müssen, sondern weil die Arbeit selbst ein Grundbedürfnis ist und Spass machen sollte. Sind Menschen motiviert, nutzt das der Wirtschaft vielmehr als Druck und Repressalien.

Gibt es aus Deiner/Ihrer Sicht schon positive Beispiele?

Es gibt positive Beispiele, z. B. die OEKOGENO Genossenschaft (früher Ökobank), aber auch einige NGO s. Im Grunde machen sich gerade jetzt viele Unternehmen auf den Weg zu einem faireren Umgang mit seinen Mitarbeiter*innen und zum nachhaltigem Umgang mit den Ressourcen.

Grüße Joerg

Funktion: Vorstand der Bürger AG für regionales und nachhaltiges Wirtschaften

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