DR. MARIO BUCHINGER

  1. Was verstehst Du unter nachhaltigem Wirtschaften?

Eine Wirtschaft, die den Menschen und der Gesellschaft dient und nicht den Menschen als Mittel zum Zweck sieht. Diese Haltung muss gleichermaßen für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner gelten.

Menschen sind keine “Ressource” und auch keine Nummer in einer Excel-Tabelle. Der Mensch ist die Quelle der kontinuierlichen Verbesserung und besitzt eine Ressource, nämlich Zeit.

  1. Was ist das wichtigste menschliche Bedürfnis, das in der Wirtschaft Berücksichtigung finden sollte?

Eine langfristige Perspektive, in der möglichst alle Menschen einen wertschätzenden Platz haben. Dies schließt den Schutz der Umwelt mit ein.

  1. Gibt es aus Deiner Sicht schon positive Beispiele?

Es gibt eine Vielzahl kleiner aber auch einige größere Unternehmen, die vieles davon bereits aktiv leben.

Kleine Unternehmen:

  • Johammer (A): Hat den Wandel vom Automobillieferanten zum Elektromobilitätsanbieter für Zweiräder gemeistert und alle MitarbeiterInnen dabei mitgenommen und ggf. neu qualifiziert.

  • Sonnentor (A): Setzt auf lokale Landwirtschaft und wertschätzenden Umgang mit Mitarbeitern.

Große Unternehmen:

  • Toyota (JP): Lebt die Kultur des Kaizen schon viele Jahrzehnte. Dabei werden die Verbesserungsvorschläge der Menschen einbezogen und neue Ideen in kleinen Schritten ausprobiert. Vorbildliche Fehlerkultur (Fehler als Chance zur Verbesserung) und immerwährende Kundenorientierung (Kunde ist kein Mittel zum Zwecke der Gewinnmaximierung sondern existenzielle Grundlage).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s