RAMIN FLECKNER

Was verstehst Du unter nachhaltigem Wirtschaften?

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für mich, ein Stück weit in die Zukunft zu blicken und sich dafür einzusetzen, dass das gemeinsame Wohl (z.B. der Firma, Gesellschaft o.ä.) über dem Eigenen steht. Und das über den Zeitraum des eigenen Mitwirkens hinaus, sodass auch zukünftige Generationen davon profitieren und die Methodiken fortführen bzw. optimieren können.

Was ist das wichtigste menschliche Bedürfnis, das in der Wirtschaft Berücksichtigung finden sollte?

Dazu zählen sicherlich viele, aber hinsichtlich der Antwort der ersten Frage wähle ich „Beitrag und Vermächtnis“. Denn es ist menschlich nach etwas zu streben, was über einem selbst steht. Und so sollte es auch in der Wirtschaft sein, um die Gemeinschaft über dem eigenen Sein zu positionieren. Nur so kann etwas geschaffen werden, dass Zukunft hat und mehr als nur sich selbst hilft.

Gibt es aus Deiner Sicht schon positive Beispiele?

Einzelne Firmen zu nennen würde ggf. kleineren wirtschaftlichen Betrieben nicht gerecht werden, daher fasse ich es allgemein: Beispielsweise Familienbetriebe, die teilweise große wirtschaftliche Bedeutung über Generationen hinweg erlangt haben und zudem häufig mit familiären Arbeitsklima und fairer Entlohnung für sich werben können – diese Betriebe konnten nur so erfolgreich werden und es auch nur dann weiterhin bleiben, wenn das Allgemeine über einem selbst steht. Denn hier muss nachhaltig gewirtschaftet werden, um auch zukünftigen Generationen – inner- und außerhalb des Betriebs – etwas bieten zu können.

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