CHRISTIAN KROHN

Was verstehst Du unter nachhaltigem Wirtschaften?

Dem System, in und von dem wir leben mit Demut, Bescheidenheit und Wertschätzung zu begegnen. Für mich bedeutet dies im Alltag, einzusehen und zu akzeptieren, dass ich der Bahn dem Vorzug vor dem Flugzeug gebe, fair gehandelte und/oder Bio-Produkte kaufe, um die dahinterstehende Wirtschaftsweise zu stärken. Dabei ist mir wichtig, dass dies maßvoll geschieht, also nicht strikt und dogmatisch, sondern stetig und bewusst.

Was ist das wichtigste menschliche Bedürfnis, das in der Wirtschaft Berücksichtigung finden sollte?

Das Bedürfnis nach Sinn. Etwas zu bewirken, beizutragen zum großen Ganzen, damit alle Lebensformen ein Stück besser – gesünder, sicherer, erfüllter, stimmiger, freier, dem eigenen Wesen entsprechend – leben können. In diesem Sinne mehr sein als haben.

Gibt es aus Deiner Sicht schon positive Beispiele?

Ebay – gebrauchte Waren im Nutzwert zu erhalten und zu nutzen. Die Bahn als Fortbewegungsalternative zum Flugzeug. Reparaturcafés, Recyclinghöfe, Bio-Läden, ökologische Landwirtschaft, Fairtrade-Siegel, Unverpackt-Läden, Eierpappe, Streuobstwiesen für alle, Handwerk, 16:8-Ernährung, CO2-Zertifikatehandel, The Yes Men fix the world, Pfandflaschen, Leitungswasser, Klärwerke, Katalysatoren, Gasherde, Umwelterziehung und -aufklärung in der Schule, Volkshochschulen, Nabu, Greenpeace, Sea-Shepherd, Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Weleda, Semco… to be continued

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